Deine Katze schläft mehr? Darauf solltest du achten
1. Alter: Jung oder alt – beide schlafen viel
Kätzchen
schlafen besonders viel, da ihr Körper im Wachstum Energie spart und
sich im Schlaf entwickelt. Ältere Katzen hingegen sind ruhiger und
brauchen mehr Ruhezeiten, um sich zu regenerieren.
Gut zu wissen: Senioren ab etwa 10 Jahren zeigen häufiger längere Schlafphasen – das ist altersbedingt völlig normal.
2. Wetter & Klima: Wenn die Natur müde macht
Katzen
reagieren sehr sensibel auf klimatische Veränderungen. Ob brütende
Sommerhitze oder graues Schmuddelwetter – beides kann dazu führen, dass
deine Katze mehr schläft.
Im Sommer vermeiden Katzen
Überhitzung, indem sie ihre Aktivität stark reduzieren. Sie dösen
lieber im Schatten, bewegen sich kaum und suchen kühle Rückzugsorte auf.
Schlafen ist in dieser Zeit ein sinnvoller Schutzmechanismus.
Bei Wetterumschwüngen
wie Regen, Nebel oder plötzlicher Kälte wirken Katzen oft träger.
Ähnlich wie wir fühlen sie sich bei dunklem, feuchtem Wetter eher
schläfrig und kuscheln sich häufiger in ihre Lieblingsplätze.
Tipp:
Biete deiner Katze bei Hitze frisches Wasser, kühle Liegeflächen und
sorge bei trübem Wetter für Abwechslung und Lichtquellen in der Wohnung.
3. Falsche Ernährung: Zu wenig Energie
Wenn
deine Katze zu wenig oder nicht artgerecht frisst, fehlt ihr Energie.
Das zeigt sich oft durch vermehrtes Schlafen, Antriebslosigkeit oder
stumpfes Fell. Auch Übergewicht kann müde machen!
Tipp:
Achte auf hochwertiges Futter mit viel tierischem Protein und wenig
Füllstoffen – und stimme die Futtermenge auf Alter und Aktivität ab.
4. Krankheit oder Schmerzen: Müdigkeit als Warnsignal
Vermehrter Schlaf kann auch ein frühes Symptom einer Krankheit sein – zum Beispiel bei:
- Infekten (z. B. Erkältung, Fieber)
- Zahnproblemen
- inneren Erkrankungen (z. B. Nierenprobleme, Schilddrüse)
- Parasitenbefall (z. B. Würmer)
Achte auf Begleitsymptome: Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Humpeln, Rückzug oder Unsauberkeit sind Warnsignale und gehören tierärztlich abgeklärt.